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Zylinderkopfschrauben fest

 
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Tengai92
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Anmeldungsdatum: 06.10.2014
Beiträge: 241
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31.07.2018, 19:38    Titel: Zylinderkopfschrauben fest Antworten mit Zitat

Hallo Leutchen,
ich habe jetzt einen "Ersatz-"Motor auf dem Tisch.
Ist sicher eine Menge zu tun, bin aber im Moment noch bei der Bestandsaufnahme.
Diese stockt gerade an den 4 großen Zylinderkopfschrauben.
Die sind bombenfest und bei ausgebauten Motor bekomme ich die einfach nicht gelöst.
Habt ihr einen Trick, bin schon am Verzweifeln. ? Idee
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Nordlicht
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Anmeldungsdatum: 21.06.2011
Beiträge: 2438
Wohnort: Dithmarschen, das letzte Abenteuer Europas.

BeitragVerfasst am: 31.07.2018, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Motor auf die Seite legen, so daß der Kopf zum Rand der Werkbank zeigt.
Körpergewicht drauflegen oder 2 extra Hände zum Gegenhalten haben, dann geht's. Sind nur 65Nm.
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Tengai92
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Anmeldungsdatum: 06.10.2014
Beiträge: 241
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31.07.2018, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Genau so habe ich es dann auch gemacht. Ein,zwei Schläge zum Lösen und ein Ruck...Kopf ist runter. Mit Geduld und Spucke...
Leider mit der Feststellung, dass wahrscheinlich Kolben und Zylinder neu müssen. Der Kolben hat schon ganz schön viel Spiel in alle Richtungen, einschl. Kippeln. Auch gibt es deutliche Einschläge in Kolben und Kopf.
Von der Größe könnte es Einzelteile der Zündkerze gewesen sein. War nämlich eine neue drin. Der Kopf sieht eigentlich gut aus. Kaum sichtbare Laufspuren, Steuerkette scheint noch gut, 6 Rasten am Steuerkettenspanner, muss ich aber noch mal messen. Ventile muss ich zum prüfen noch rausbekommen. Neu einschleifen und das Ventilspiel ist in geringem Maße nachzustellen...
Ich frag mal schon mal vorsichtig in die Runde,
ob einer noch einen C-Zylinder hat?

Ansonsten fehlen auch ein paar Teile, die bekomme ich aber sicher hier im Forum...

Bis demnächst
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Tengai92
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Anmeldungsdatum: 06.10.2014
Beiträge: 241
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18.09.2018, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

So ich mach hier einfach mal weiter....
Motor ist komplett zerlegt. Hat sich wahrhaftig als Wundertüte erwiesen:
genereller Standschaden, da falsch gelagert (ohne Öl gelagert hat das Kondenswasser ganze Arbeit geleistet...)
Kupplung komplett verrostet, Lager und Ventile angegriffen.
Die Kurbelwelle war auch zur Hälfte Schrott. Hatte noch eine offene Motorhälfte mit Getriebe und defekter anderer Kurbelwellenseite dazubekommen. Jetzt lasse ich mir aus zwei mach eins eine funktionsfähige Welle neu zusammenpressen. Übrigens hatte es bei der defekten Kurbelwelle die Nut abgeschert, so das das Primärritzel gefressen hatte.
Ein paar Teile fehlten, aber da hat Nordlicht schon ausgeholfen.

Lager müssen alle neu, mit dieser Erkenntnis ist es definitiv als "Totalschaden" einzustufen.

Aber selber Schrauben ist Beststandteil des Hobbys und so wird der Motor wieder hergerichtet!
Ventile sind wohl auch dicht, so dass es die alten erst mal bleiben. Neue wären dann wieder eine extra "Investition" und die Auslassventile gibt es wohl nur für viel Geld bei Kawa. Nockenwellen sehen gut aus. Zylinder wird gebohrt, gehohnt und ein Wössner +1 liegt bereit.

Jetzt steht gerade die Beschaffung neuer Lager an.
Linkes KW-Lager hatte ich schon und wird bei der Kurbelwelleninstandsetzung mit aufgepresst;
alle anderen Lager und Wellendichtringe brauche ich noch.
Ich versuche es erst mal über den normalen Handel.

Die Wellendichtringe sind codiert, ich hoffe mal, dass man das mit Messen herausbekommt und Standardteile nehmen kann. Mit den Lagern wird es sicher noch mal interessant. Sind ja einige "abgedrehte" dabei.
Mal die nächsten Tage abwarten und sehen, was dort geht, sonst halt teuer Kawa...
Dichtsatz liegt bereit. Je nach dem, wie dass mit den Lagern ausgeht, geht dann demnächst auch der Zusammenbau los.
Löchert mich nicht zu den Preisen/Kosten. Dazu ggfs. zum Schluss ein paar Auskünfte. Jedenfalls nachrechnen sollte man das lieber nicht.


Für Tipps bin ich immer dankbar.
Welches Dichtmittel ist für die Mitte zu empfehlen?

Wer hat denn eine Instandsetzung in Eigenregie gemacht und wer fährt eigentlich alles einen Wössner?

Für Eingeweihte: zu Exx gebe ich keine Teile.


Bis demnächst

Grüße aus Berlin
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Chef
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Anmeldungsdatum: 05.08.2004
Beiträge: 6811
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst am: 21.09.2018, 01:46    Titel: Antworten mit Zitat

Tengai92 hat Folgendes geschrieben:
...
Löchert mich nicht zu den Preisen/Kosten. Dazu ggfs. zum Schluss ein paar Auskünfte. Jedenfalls nachrechnen sollte man das lieber nicht.


Würde mich aber schon interessieren, was so eine KW-Überholung heutzutage kostet.
Ich hab' das ja vor rund 15 Jahren schonmal machen lassen - hat sich damals schon nicht gelohnt. War einfach zu teuer...

Tengai92 hat Folgendes geschrieben:

Welches Dichtmittel ist für die Mitte zu empfehlen?

Ich nehm Würth Silikon Spezial 250.
https://www.ebay.de/itm/113233452170
Bislang ohne Probleme.
Das brauchst Du auch nur hauchdünn auftragen.
Aber da gibt's massenhaft Zeugs.

Tengai92 hat Folgendes geschrieben:

Für Eingeweihte: zu Exx gebe ich keine Teile.

Besser ist das Mit den Augen rollen


Gruß Chef
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Männer sind wie Kinder - nur die Spielzeuge werden etwas teurer
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Tengai92
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Anmeldungsdatum: 06.10.2014
Beiträge: 241
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 21.09.2018, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

@Chef
Ich habe zwei Kurbelwellen hingegeben.
Bei einer hatte das Primärritzel den Keil abgeschert und auf der Welle gefressen = rechte Seite Schrott.
Bei der anderen Welle war einer mit der Flex am Duplexritzel und die rechte Seite i.O. Aufgabenstellung an den Motoreninstandsetzer: aus zwei Wellen eine machen, dabei Pleul und Lager prüfen. oberes Pleullager wurde gehont und hat 24,02; Nadellager soll auch noch i.O. sein. Das linke KW-Lager hatte ich schon länger liegen und wird mit aufgepresst.
Sollte 125,-Euro kosten - dies war so meine Preisschwelle, sonst hätte ich auch zeitgleich eine gebrauchte KW (mit 30T km) in der Bucht haben können
Ich habe die Teile noch nicht zurück und muss mich dann auch auf die Aussagen verlassen. Die Werkstatt hat aber einen guten Ruf, der Chef bearbeitet mein "Projekt" persönlich und ich habe das nötige Vertrauen.

Kopf wird geplant. Die Ventile sind zwar an der Verschleißgrenze, wurden aber geprüft und sind dicht. Die hatte ich selbst geschliffen, zum ersten Mal, ohne Ventilschleifpaste und ohne Läpper...
Die hätten Sie dort sonst natürlich auch maschinell nachbearbeiten/anschleifen können.
Neue Ventile sind also bei mir ein "Dauersuch-Artikel".

Zylinder bohren und honen für einen Wössner.
Wössner hatte wohl aber nur noch den +2mm vorrätig -
und der passt wohl nur in einen Zylinder ab 1996, den ich aber nicht habe.
Also habe ich dann selber einen +1 für 169,-Euro besorgt.

Alles weitere, wenn ich das Zeugs nächste Woche zurück habe.


Grüße aus Berlin
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