Doohickey Anleitung mit Torsionsfeder Deutsch, Rohfassung

alles rund um den 650er Motor
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Beitrag von Chef » 10.07.2014, 17:27

:lol:
Sprichst Du aus Erfahrung? :roll:

Hast beim letzten Treffen eigentlich einen ganz gesunden Eindruck gemacht :wink:


Gruß Chef
Männer sind wie Kinder - nur die Spielzeuge werden etwas teurer

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Heizer
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Beitrag von Heizer » 10.07.2014, 17:29

Noch nicht :eek:
Bremsen ist die Umwandlung wertvoller Bewegungsenergie in sinnlose Wärme....


KLR650C Bj.2000,LeoVince x3 ,Wilbers,Mini-Blinker,TKC 80 ,Eagle DOO (Torsion 5.00),HHL, Stahlflex vorn und hinten,K&N

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jo-sommer
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Beitrag von jo-sommer » 10.07.2014, 17:58

Vernünftige Anleitung! :respekt: Hast Dir Mühe gemacht!

@BrummBrumm: in den Schraubertipps-Bereich? :bindafür:

Die Gummischeibe hatte ich auch noch nicht dabei; weder beim KLR650.com noch beim EM Satz... glaube auch das ist Kann aber nicht unbedingt Muss...

Gruss Jo
Schbass ham!

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NiceIce
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Beitrag von NiceIce » 10.07.2014, 18:05

Danke fürs Lob (wenns denn auch eins wahr :D :lol: )

Gummi hin oder rein, der Unterschied wird in 9 Monaten sichtbar, denke ich.
(da sind sie wieder, meine 2 Probleme)

Was ich verpeilt habe?
Na das hier:

Bild
Aktueller und ganz frischer KM-Stand.

Ich gehe stark davon aus, dass das DOO schon mal gemacht wurde, allerdings die Kawa-Methode. Dafür spricht die Dichtmasse am Deckel und der Zustand der Feder und Doo.
Nur warum Kawa? Keiner waas um wases geht. :evil:

Aber nu is gut, ich beruhigt und die Feder vom KARC habe ich auch geprüft.
Sitzt wie eine Eins genau so wie es sein soll. Gott Sei Danke, sach ich nur.

LG
Martin
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hobelt man noch im Oktobel.

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Beitrag von jo-sommer » 10.07.2014, 18:10

Jepp; dem Foto nach ist das allerdings das "Alte" = weiche Doo (Druckmarken der Halteschraube)

In den C's waren dann die spröden Dinger die es hurtig zerbröselt verbaut.

Keine Ahnung ob die bei Kawa je nach Modell immer noch unterschiedliche einbauen; der "Logik" von KawaSan nach haben die das ja nach den zu weichen A-Doos bei späteren Baujahren verschlimmbessert...

Gruss Jo
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Beitrag von NiceIce » 10.07.2014, 18:19

Yup, geschweisst hab ich nix gesehen, hab aber dem ganzen auch nur Beiläufig Beachtung geschenkt.

Mal sehen, vielleicht denke ich dran und mach mal nen Biegeversuch, ab wann das Teil bricht.

Und bevor Mecker kommt: Die Schweissnaht, oder besser die haftpunkte, am Selberbau-Abzieher sind mit "Ausgeh-Uniform" gemacht, die Schraube ist Gelbverzinkt.
Nutzen vor Aussehen, für meine Zwecke reicht das so.

Ich will eigentlich gar nicht wissen, wie man sich abmühen muss, die Schraube nur mit Nuß und Verlängerung zu lösen. Das muss ja Horror sein.

Und so nebenbei:
Mein Kompressor kommt vom Baumarkt, glaub so um 50 Euro.
Schlagschrauber ist von Forstinger (in Austria ähnlich wie ATU, obwohls ATU auch hier gibt).
Nur der Schlauch ist von Förch, mitsamt Anschlüße.

In Summe hat mich das alles 120 Euro gekostet und funzt seit 2011 anstandslos. Wichtig ist nur der Schlauch, die Originalen, die beim Kompressor dabei sind, sind viel zu dünn.

LG
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Beitrag von Suntzun » 10.07.2014, 19:21

Könnte aber auch ein "Tengai-Doo" sein. Meins sah auch so aus, aus zwei Teilen zusammengeschweißt incl. Schweißperlen...
Druckstellen bei mir auch 3 Stück...
Bild
EM- Doo...Stahlflex front...Fehlinglenker...Iridium...WP-Federbein...Heckhöherlegung...Promoto... kompl. LED im Pürzel...LED als Parklicht/ Cockpit...GPR Fuore Alu Oval ...110dB Jom...Sturzbügel gsd...wenig km, von Doc und Rattfield geliftet...

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Beitrag von NiceIce » 10.07.2014, 21:31

@Suntzun, da muss ich das mal anschaun die Tage, rein Interessenhalber, ob geschweisst.

Könnte aber laut Bild durchaus hinkommen.

Und Entschuldige, das ich das T von Deinem Nick verkauft habe, habs grad zurückgekauft.
Musste natürlich drauflegen, wars aber Wert. :D

LG
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Mud Flap
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Beitrag von Mud Flap » 11.07.2014, 00:08

Richtig schöne Anleitung haste da gemacht.
Ein paar Anmerkungen hätte ich allerdings:

- Flechte doch noch das Aufsetzten des Rotors und das Etappenweise erhöhen des Drehmoments der Rotorschraube ein. Soll ja nicht gleich auf volle Lotte geprügelt werden.
(Oder hab ich da was überlesen?)

- Praktische Abstützpunkte für den 32er Knickschlüssel sind zum einen die Fußraste, oder beim lösen ein Rohr in die vordere 3-ecks Mororhalterung gesteckt. (Auch wenn Du sie wohl nicht brauchtest)

- Zur U-Scheibe:
Bis zu irgend einer C-Baureihe hat die Spannschraube keine U-Scheibe.
Fügt man sie ein (ich weiß nicht wie dick sie beim KLR650.com Satz ist), kann die Schraube so weit nach Außen kommen, dass der O-Ring im Gehäusedeckel nicht mehr dichtet.
(Die Scheibe beim EM-Satz ist erst für Baujahre ab 2008+ ! Steht so auch dabei)

Ab ca. '96+ ist die Doo-Auflagefläche der Schraube geändert ("abgedreht"), das die Scheibe werksseitig verbaut ist und wiederverwendet wird. (Zweifellos eine sinnvolle Änderung, die das eingraben vermindert und die Klemmfläche erhöht)

Möglicherweise ist das bei Dir mal auf die neue Schraube geändert worden.

- Dein verbauter Doo war ein Doo2, Tengai-Doo oder Schweiß-Doo (ja das Bruch-Teil), der ca. '89+ Einzug gehalten haben dürfte, also in den A1-(frühen?)A2 so nicht vorkommt. Ich tippe Du hast entweder eine A3-Ax
(Import) oder der ist mal gemacht worden.
Originaler A1/2 Doo ist die Verbiegeblechplatte mit Federring (daher die Nut in der Welle)

Wie gut war denn die Spannung der Spiralferder noch.
KL650A1 blau, Miniblinker, Acerbis Discschutz, Baja Fender + Mud Flap; Zeta Armor+ XCpro; Stahlflex; Alu-Skid; EM-Torsion-Doo; Wilbers Gabelfedern; Sturzbügel; Telefix; Hotfoot Schleifer, Supersprox, KLX-R Mod; Gucchi-Bob, Tommaselli Dakkar, GPR-GP New Style (rep again), Tweety iss tot, MRA-Scheibe, LED-DRL/Fog; Blue KLR-Club-Member #334

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Beitrag von NiceIce » 11.07.2014, 00:44

Servas Flap.

Danke für die Antwort, die mich JETZT etwas stutzig macht und mich dringend veranlasst, mal GANZ genau zu schauen, wie das mit dem Dichtring ausschaut.
Jetzt, wo du es sagst, klingt das absolut Logisch und ich habe bei meinem Glück die Befürchtung, das genau diese kleine U-Scheibe bei mir NICHT reinkommt.
Denn Original war KEINE Scheibe verbaut......ich ahne schreckliches.
Und hab die Baujahr-Angaben wohl komplett übersehen in der Beschreibung.

Werde berichten, versprochen.

Das schrittweise anziehen der Rotorschraube habe ich, salop ausgedrückt, so gemacht:
Ansetzen, mit Ratsche und festhalten des Rotors per Hand so weit wie Möglich angezogen.
Schlagschrauber angesetzt und wie beim Reifenwechsel in 3 Stufen angezogen.
Mein Schlagschrauber hat 4 Stufen:
1 ergibt in etwa 40 NM,
2 dann ca. 60. Merkt man kaum, eine Kontrolle ergab aber dieses Drehmoment.
Stufe 3 zeigt mein Drehmomentschlüßel ca. 90 NM.
Stufe 4 mit meinem Kompressor geht auf ca. 140 NM, Plus minus 10 NM, laut Kontrolle mit Drehmomentschlüßel.

Ein wenig schlagen lassen empfand ich als ausreichend, wenn auch nicht Profimässig, ist ja meine Maschine.

Ich wollte absichtlich keine Angaben zu den NM machen, weil ich ja keinen Haken-Gabelschlüßel zum Gegenhalten habe undmeine Methode nicht ganz so Profimässig ist.

Aber in 4 Etappen sollte es wohl so sein:
1. Handfest
2. 40 NM
3. 80 NM
4. Maximum, was vorgegeben wird, da soll es ja von 120 bis 180 NM Angaben geben, je nach Maschine.
Oder Irre ich mich da?

Die Anleitung soll ja auchmit EUCH erstellt werden, damit das auch Haargenau passt.
Ich würde also Vorschlagen, wir tragen alles zusammen und ich mach dann eine finale Version draus, die oben angepinnt werden könnte.

Einverstanden?

Ach ja, Nachtrag zur Spannungsfrage:
Mir erschien es, das die Feder gut Spannung hatte, sie schlabberte auf jeden Fall nicht rum, war etwas auseinander gezogen und eher stramm.
Noch ein Indiz, dass das schon mal mit dem Tengai-Doo gemacht wurde.

LG und MEGA Danke für die wichtige Info.

Martin
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