Zündschloss zerfrickeln

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haschek
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Zündschloss zerfrickeln

Beitrag von haschek » 29.12.2016, 12:49

Ich wollte mal als kleine Bastelarbeit für stille Stunden mein Zündschloss überholen. Zum einen ist es sehr hakelig und mein einziger Schlüssel ist irgendwie zurechtgefeilt (ist auch zu dick fürs Helmschloss) und zum Anderen denke ich, die Kontaktplatte könnte einen Service gebrauchen. So kommt z.B. am Instrumentencluster nur wenig Saft an.

Zu den eigentlichen Fragen:
  • Ist der schwarze Schlosskörper mit dem silbernen Verriegelungsgeraffel des Lenkradschlosses per Abreißschrauben verbunden, oder sind das Niete?
  • Falls Schrauben, M4 oder M5?
  • Kann ich den Schließzylinder auch mit einem Dorn in der seitlichen Bohrung entriegeln und ziehen? (mit Schlüssel drin, is klar)
  • Was macht der Spinat im Spinett?
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Rattfield
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Beitrag von Rattfield » 30.12.2016, 10:45

das ding ist mit schrauben m5 befestigt. könnte auch m6 sein. sind so schrauben ohne kopf. nicht zum abreissen gedacht. eine ordentliche zange tuts auch. die gabelbrücke würde ich dazu aber ausbauen, sonst wirds stressig. ein neues zündschloss kostet nur 20 euro. ist bei ebay zu haben. ist son nachbau teil.
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Zünschloss

Beitrag von Thägger » 04.01.2017, 16:11

Also ich hab schon viele Zündschlösser geöffnet und zerlegt. Ich mache sie immer gleichschließend mit meinem bisherigen Schlüssel. Also am einfachsten ist es, die Schrauben (M 5) in dem man in den Kopf ein passendes Stecheisen klopft und dann diese dreht (wie ein Schltzschraubendreher). Der eigentliche Schlosskörper ist ebenfalls mit zwei solchen Schrauben verschraubt. Das ganze Schloss lässt sich recht einfach zerlegen. Oftmals ist es nur durchs regelmäßige Schmieren, gerade wenn WD 40 oder Caramba eingesetzt wird total verharzt. Nachdem alles in Waschbezin gereinigt wurde und mit dem passenden Schlossfett geschmiert wurde, läuft das wieder wie neu oder sogar noch besser.
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