Ständig überlaufender Vergaser

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Ständig überlaufender Vergaser

Beitrag von malcom » 27.04.2018, 19:53

Hallo zusammen,

mal eine Frage in die Runde:

Ich habe meine KLR 600 überholt, die über 10 Jahre gestanden hat. Die läuft jetzt wieder, aber der Vergaser tröpfelt nach jedem Aufdrehen des Benzinhahns aus dem Ablaufschlauch

Ich habe einen Vergaser-Überholsatz eingebaut, habe ihn schon mit etwas Pressluft ausgepustet, die Höhe des Schwimmers angepasst etc. Nichts hilft, das Ding läuft immer über. Habt Ihr noch einen Tipp?

Grüße von Daniel

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Beitrag von Chef » 27.04.2018, 21:46

Neues Schwimmernadelventil.


Gruß Chef
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marc
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Beitrag von marc » 27.04.2018, 22:36

Welchen Schlauch meinst du genau ? Den um den Vergaser zu leeren ? Ich hatte schon probleme damit dass die Spitze der Ablassschraube nicht mehr richtig gedichtet hat. Musste die dann immer wahnsinnig anziehen

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Beitrag von malcom » 27.04.2018, 23:42

Das Nadelventil ist dicht, habe ich mit durchpusten von der Benzineinlaufseite getestet. Schwimmerstand ist auch ok.

Zum Schlauch: Richtig, ich meine den Entleerungsschlauch. Leider scheint es auch an der Ablaßschraube nicht zu liegen, weil die neu ist. Habe auch die alte Ablaßschraube noch mal reingedreht - keine Änderung, es tropft.

Kann es passieren, dass das Messing-Überlaufröhrchen in der Innenseite des Vergaserdeckels im Sockel undicht ist? Dann würde ständig Benzin aus dem Vergaserdeckel in den Ablaß/Vergaserentleerung laufen. Hat das mal jemand gehabt?

Grüße Daniel

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Beitrag von Schlork » 28.04.2018, 07:29

Kann ich mir zwar nicht vorstellen, hab ich noch nie gehört, aber was weiß ich schon? Die Dinger sind doch verlötet oder verklebt? Dichtung am Deckel ist ok?

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Beitrag von haschek » 28.04.2018, 08:05

Vom Ablassschraubenanknallen reißt gerne mal die Schwimmerkammer.
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Beitrag von Rattfield » 28.04.2018, 08:08

doch passiert. habe ich auch schon mal tagelang gespielt das spielchen. bis ich drauf gekommen bin, die schwimmerkammer mit benzin zu füllen. probiers mal aus. das nadelventil kannst du auch vorsichtig mit dem finger festhalten, dann kannst du den vergaser auch testen.
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Beitrag von Pinsel » 28.04.2018, 08:56

N Klassiker ist auch der Gummiring der die Buchse zum Vergaser abdichtet, in der das Nadenventil sitzt
KLR 600 B 1985 - „GOLD“ - Wössner 97er Kolben
DR BIG 750 SR41B - fertig ist das scheiss Ding =)

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Beitrag von malcom » 28.04.2018, 10:55

Hallo zusammen,

also die Schwimmerkammer habe ich getestet, wenn ich separat und ausgebaut fülle, läuft aus dem Ablaß nichts. Nur, wenn ich die Ablaßschraube öffne. Ergo muss der Sitz am Überlaufröhrschen ja dicht sein. Schade, dann wäre die Sache erledigt gewesen.

Dann bleibt nur, dass die Kammer überläuft und der Sprit durch das Überlaufröhrchen rausläuft. Der Schwimmer ist augenscheinlich in Ordnung und dicht. Wie gesagt, beim Pusten durch einen Schlauch an der Öffnung des Bezineintritts dichtet das Nadelventil auch ab. Also ??????

Pinsel: Was meinst du mit einem Gummiring in der Buchse zum Vergaser? Mein Vergaser hat für den Sitz des Nadelventils nur eine Messingöffnung und die habe ich schon gesäubert.

Grüße, Daniel

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Beitrag von Schlork » 28.04.2018, 13:23

Hab grad gar nicht mehr auf dem Schirm wie der Gaser innen aussah, aber die Sitze für das Nadelventil sind meist/oft Messingbuchsen, die innen natürlich konisch zulaufen für die Nadel und selbst eben mittels eines O-Rings in den Vergaser gesteckt sind.

Die Messingbuchsen verschleißen nämlich auch und sollten daher tauschbar sein.

Wie das bei der KLR war, hab ich vergessen.
Auf der WHB-Kopie kann ich das auch nicht erkennen. Sollte mich wundern wenns anders wär.

Also entweder fehlt der O-Ring, oder das Nadelventil oder die Hülse ist verschlissen. Meine Meinung.

Zieh mal an der Buchse.

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