Habe das gleiche Teil an meinem Vergaser (Tengai BJ.: 1993). Bei mir ist das T-Stück am Kühlwasserkreislauf angeschlossen.
Mein Mechaniker hat mir auch versichert, dass das die Vergaserbeheizung ist.
Diese hat nicht die Funktion, bei satten minusgraden den Vergaser zu heizen, da wie wir Winterfahrer wissen der bei Polaren verhältnissen sehr gut funktioniert (kalte, *TROCKENE* luft) sondern bei Temperaturen kurz vor dem Gefrierpunkt, wenn die Luft einen hohen Feuchtigkeitsanteil hat(ca. 0-8C°, Nebel). Anscheinend ist dieses Problem aufgetreten, wenn die Maschine Warm ist und abgestellt wird. Beim Wiederanlassen hatten die Motoren ohne Vergaserheizung Startprobleme, da die Feuchtigkeit im Vergaserraum (dort wo die feuchte Luft mit dem gleichen Volumenstrom in einen größeren Raum kommt --> gaß entspannt sich und kühlt ab) angefroren ist und somit die mechanische Funktion beeinträchtigt. Durch die Beheizung des Vergasers (besser, Erwärmung der feuchten luft) wird das ganze "geschehen" in einen Bereich unter dem Gefrierpunkt, wo die Luft sowieso trocken ist verschoben.
Vergaser ohne beheizung: 0- 8C° umgebung, Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit (nebel) entspannt sich im Vergaserraum und feuchtigkeit friert an Vergaserinnenwand an --> mechanische Teile des Vergasers können sich nicht mehr bewegen
Vergaser mit beheizung: -5C° umgebung, trockene luft entspannt sich im Vergaserraum -- es passiert nichts, da die luft trocken ist
Physiker können vielleicht etwas mit dem Venturieffekt anfangen. Drosselklappe (Gaszug) macht auf, unterdruck entsteht, luft kühlt ab, und entspannt sich im großen raum - kühlt weiter ab.
Hier noch ein Artikel vom Wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Vergaservereisung
sonst einfach Vergaservereisung oder Vergaserheizung googlen
Trotzdem muss ich sagen, dass ich noch nie dieses Problem hatte ohne diese Vergaserbeheizung.
Hoffe ich konnte helfen.
LG Luk
