Ob 42, 48 oder sogar 50 PS, ihr macht aus einer KLR kein Rennmotorrad!
Ich versteh eh net warum man sich die Arbeit macht irgenwelche Veränderung an einen Vergaser zu machen um im Anzug, Entgeschwindigkeit oder sonst wo ne 1/10 Sekunde schneller zu sein
Bin mir nicht mehr sicher, ob sich der Aufwand lohnt. Im Augenblick läuft sie ja, der Vergaser tut was er soll, und ich habe einen in Reserve falls mal was sein sollte...
Nach eigener Recherche gehen die Veränderungen wohl tiefer im Vergaser von statten (Düse, evt. aber auch Ansaugstutzen zum Vergaser) Die Aussage mit dem Schieber in den Papieren ist wohl dem Gesetz geschuldet...
Ich sage, das sich eine Vergaseroptimierung mehr als Auszahlt.
Zu Anfang lief meine 650A ja auch super, nur halt im Angriffssmodus nicht perfekt.
Jetzt, nach Düsenänderung, Nadel höhersetzen, Ansauggummis checken und reinigen, sowie Kanten glätten, Luftfilterkasten bearbeiten und K&N Filter wundert es mich, warum ich so flott unterwegs bin.
Sie hat nur 48 PS Laut Papieren, aber eine DR 800 mit 50 PS macht mir ebenso wenig Probleme wie eine (heute getestet) eine Suzugi GS 750 mit 850er Topend, also mehr als 80 PS.
(Die habe ich umgebaut und angepasst, einer der Restaurationsobjekte unserer Schraubergemeinschaft).
Wir reden nicht von der Ebene wo es auf Endspeed ankommt, hier zählen Autobahn mit 130 bis 140, Landstrasse 110 und evtl. mal 120.
Alles andere interessiert mich nicht, wenn sich die anderen den Schein zwicken lassen wollen, solln sie das tun.
Aber in diesen Bereichen zieht die KLR dank hohem Drehmoment ordentlich an. Es reicht jedenfalls, um vielen anderen Mopeds das Leben schwer zu machen.
Das richtige Setup und langwieriges Einstellen und testen lohnt sich allemal.
Voraussetung:
12.er Colortune, Synchrontester (eine Uhr) und neue Kerzen, Funkenstreckenmesser, Multimeter und ein gutes Auge und Gehör.
Danach ist jedes ältere Motorrad wieder fit und wohl besser als aus dem laden.
Meine Meinung, nach 12 Motorrädern in 3 Jahren habe ich das jedesmal erlebt.
LG
Martin
Ist im Sebtembel stumpf del Hobel
hobelt man noch im Oktobel.