Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

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larry
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Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von larry »

Hallo,

ich benötige eine neue Batterie in meiner KLR 650C.

Ich tendiere im Moment zu einer Wartungsfreien, da ich schon ein paar Säure Flecken am Rahmen habe. Wie sind die Erfahrungen damit oder doch lieber die altbewährte Säure-Batterie??

Könnt ihr mir evtl bestimmte empfehlen??
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haschek
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von haschek »

Säurebatterien zum Selbsteinbau kriegst Du nicht mehr.
Also die Batterien schon, aber die Säure ist vom Markt genommen.
Ich würde eine passende AGM nehmen. Hat die C schon einen MOSFET-Regler?
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von larry »

Hallo,

die Frage bezüglich des Mofset Regler kann ich leider nicht beantworten.

Hat jemand gute Erfahrungen mit irgendwelchen Batterien gemacht.
Auf was sollte ich evtl. beim Kauf achten??
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wernerz
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von wernerz »

AGM kannst du jede nehmen die dir gefällt.

Ich fahre seit Jahren LiFePo4 in meinen KLR (kleiner, leichter, stärker und keine Selbstentladung), hatte noch nie Probleme.
Gibt andere hier im Forum denen sind die LiFePo4 in ihren KLR abgeraucht.

Ich kauf aber auch nur die blauen Shido. Nach meiner Erfahrung haben die einen Überspannungsschutz, der das abrauchen verhindert, da der Regler der KLR natürlich nicht dafür ausgelegt ist.

Muss aber jeder selber Wissen

Ich bin froh, dass diese Drecks Säure Batterien vom Markt sind.
Was ich schon an Schäden durch die Säure an alten Mopeds beseitigen durfte geht auf keine Kuhhaut, da halt die meisten sich nicht genug um die Pflege gekümmert haben.
Gruß Werner
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von Nordlicht »

Habe mit diesem Händler gute Erfahrung gemacht.
https://www.ebay.de/itm/185446263153

Die AGM werkelt in der KLR. Für die XR650 hatte ich eine 6Ah. LiFePo gekauft. Funzt sehr gut.
Nach 3 Jahren der Vernachlässigung in der Garage und Nichtnutzung habe ich sie letzten Monat in die 500er Zweizylinder gesteckt.
Was soll ich sagen, das Ding sprang sofort an. :bindafür:
2008 KLR 650E/685, EM-Doo, ThermoBob, KLX-Kit 42/142, Leo X3, Melvin Stahlflex, Wilbers Federbein & prog. Gabelfedern, Gabelstabi, Barkbuster Storm.

2008 XR 650L
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1992 XTZ 750
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Chef
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von Chef »

wernerz hat geschrieben: 18.08.2025, 12:40 ...
Ich bin froh, dass diese Drecks Säure Batterien vom Markt sind.
Was ich schon an Schäden durch die Säure an alten Mopeds beseitigen durfte geht auf keine Kuhhaut, da halt die meisten sich nicht genug um die Pflege gekümmert haben.
So unterschiedlich sind die Meinungen dazu.
Mir sind - zumindest für die KLR - Säurebatterien am liebsten.
Ich bin, aufgrund der Erfahrungen aus der Praxis, davon überzeugt, dass die Mehrzahl der AGM/LiFePos etc. in kürzester Zeit in einer 650A und Tengai durgebruzzelt werden. Komischerweise berichten C-Fahrer da kaum von Problemen.
Das kann damit zusammenhängen, dass am Gleichrichter was verändert oder verbessert wurde ( :arrow: Spannungsspitzen), da ja auch die LiMa mehr Leistung bringt. Genau sagen kann ich das aber nicht (hab' die nicht aufgemacht und/oder durchgemssen etc...).
Jedenfalls scheinen die "alten" Säurebatterien die Spannungsspitzen besser weg zu stecken als das ganze moderne Zeugs.

Wovon hier noch keiner berichtet hat, ist von einer Lithium-Ionen-Batterie.
Da wäre der Balancer ja in der Batterie verbaut. Aber leider nicht die koplette Ladeelektronik, wenn ich das richtig verstanden habe.
Wie das BS allerdings mit den Spannugsspitzen (scheinbar eher beim A- und B-Modell problematisch) umgeht, weiß halt auch keiner.
Und dann ist das von einem Hersteller - oder nennen wir sie mal "Konfektionierer" - zum anderen wieder unterschiedlich, weil sie unterschiedliche Zellen und BS mixen. Wobei über 14,6 Volt wohl alle Li-Ionen Batterien killt. Aber dann muss zwischen Gleichrichter und BS halt kurzzeitig die Energie anderweitig verbraten werden. Weiß auch nicht, warum es dafür keine pragmatische Lösung gibt, als selbst über MOSFET-Regler was zu basteln... :nixweiss:
Lithium-Ionen-Batterien scheinen mir grundsätzlich eine echte (und für's A/B-Modell zumindest die einzige) Alternatve zur alten Säurebatterie, wenn das mit der Spannungsbegrenzung (fürs A- und B-Modell) gelöst wäre.
Vielleich für Fahrten ans Nordcap wegen der Temeraturthematik nicht die erste Wahl, aber ausprobieren muss die Dinger doch mal jemand. Vielleicht geht's ja doch.
Wäre schön, wenn hier mal ein wenig Erfahrungswerte zusammengetragen würden...

Da ja hier auch Elektriker unterwegs sind: vielleicht lässt sich da was in einer Kleinserie fertigen. Also Plug-and-Play für unsere KLRs/-Stecker etc...
So eine Art zusätzlicher Spannungsspitzen-Kapper bei 14,5 Volt.


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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von wernerz »

Chef hat geschrieben: 18.08.2025, 14:10 Lithium-Ionen-Batterien scheinen mir grundsätzlich eine echte (und für's A/B-Modell zumindest die einzige) Alternatve zur alten Säurebatterie, wenn das mit der Spannungsbegrenzung (fürs A- und B-Modell) gelöst wäre.
Wie schon geschrieben: ich fahre seit Jahren in meinen A und C: LiFePo4.
Bin früher in sehr vielen alten Motorrädern auch aus den 80ern mit AGM gefahren, da gab es noch keine LiFepo4. Mir ist noch nie eine AGM abgeraucht.
Und ich wüsste nicht warum Kawa Anfang der 80er bessere Regler in Ihren Maschinen verbauen sollte, wie Anfang der 90er.
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von haschek »

wernerz hat geschrieben: 18.08.2025, 15:34 Und ich wüsste nicht warum Kawa Anfang der 80er bessere Regler in Ihren Maschinen verbauen sollte, wie Anfang der 90er.
Anfang der 80er war vieles Besser als zehn Jahre danach - vgl. Ideal mit Dr. Alban
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von Manfred220 »

Hatte auch eine Shido Lifepo in meiner A - hat leider nicht lange gehalten. Nach drei Jahren - nicht wirklich viel gefahren - defekt...

Ist jetzt wieder eine AGM drin - bin da frei. Aber für den Preis war die Shido doch zu früh am Ende. :motz:
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Re: Brauche eine neue Batterie für miene KLR 650 C

Beitrag von Chef »

Und das ist der Punkt.
Wenn ich für sowas verhältnismäßig viel Geld ausgebe, erwarte ich dann auch ein entsprechendes Ergebnis.

Unter bestimmten Umständen - oder an neuen Moppeds mit "intelligenter Ladeelektronik" - mag das alles funktionieren (siehe auch die positiven Erfahrungen von wernerz) und auch seine Berechtigung haben.
Aber wir fahren hier alle "Oldtimer" spazieren, die eben auf eine Nassbatterie ausgelegt waren. Deshalb hat mich diese realitätsfremde EU-Verordnung, die zum "Aussterben" der guten alten bewährten Blei-Säure-Batterie geführt hat, auch so maßlos aufgeregt...
In den 80er/90er-Jahren hat man sich sogar Gedanken um den Effekt des Ausgasens der Batterie gemacht. Vielleicht lässt der Gleichrichter doch mehr als 14,6V durch oder es liegt letztendlich an der Stromstärke und gar nicht an der Spannung. Wir wissen es nicht.
Da müsste man über einen längeren Zeitraum an verschiedenen KLRs ein Data-Recording machen, um hier Licht ins Dunkel zu bringen.

Vielleicht denke ich diesbezüglich auch nur "zu kurz". Aber wenn man Spannung und Stromstärke zusätzlich zuverlässig limitieren könnte, kann man bestimmt alles (AGM, Blei-Gel, Nassbatterien (Blei), LiFePo oder Li-Ionen - Batterien) verbauen. Je nach persönlicher Vorliebe und/oder Geldbeutel.
Natürlich kann man auch mit fertigen MOSFET-Reglern herumexperimentieren. Aber bitte vorzugsweise an den KLRs. Was nutz mir ein Regler mit top-Bewertungen im BMW-Forum, wenn er an der KLR nicht zuverlässig funktioniert bzw. mit der gegebenen Laderegelung nicht harmoniert?

Das Thema "rumort" immer noch in mir. Vielleicht ergibt sich ja mal was.


Gruß Chef
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