wernerz hat geschrieben: ↑18.08.2025, 12:40
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Ich bin froh, dass diese Drecks Säure Batterien vom Markt sind.
Was ich schon an Schäden durch die Säure an alten Mopeds beseitigen durfte geht auf keine Kuhhaut, da halt die meisten sich nicht genug um die Pflege gekümmert haben.
So unterschiedlich sind die Meinungen dazu.
Mir sind - zumindest für die KLR - Säurebatterien am liebsten.
Ich bin, aufgrund der Erfahrungen aus der Praxis, davon überzeugt, dass die Mehrzahl der AGM/LiFePos etc. in kürzester Zeit in einer 650A und Tengai durgebruzzelt werden. Komischerweise berichten C-Fahrer da kaum von Problemen.
Das kann damit zusammenhängen, dass am Gleichrichter was verändert oder verbessert wurde (

Spannungsspitzen), da ja auch die LiMa mehr Leistung bringt. Genau sagen kann ich das aber nicht (hab' die nicht aufgemacht und/oder durchgemssen etc...).
Jedenfalls scheinen die "alten" Säurebatterien die Spannungsspitzen besser weg zu stecken als das ganze moderne Zeugs.
Wovon hier noch keiner berichtet hat, ist von einer Lithium-Ionen-Batterie.
Da wäre der Balancer ja in der Batterie verbaut. Aber leider nicht die koplette Ladeelektronik, wenn ich das richtig verstanden habe.
Wie das BS allerdings mit den Spannugsspitzen (scheinbar eher beim A- und B-Modell problematisch) umgeht, weiß halt auch keiner.
Und dann ist das von einem Hersteller - oder nennen wir sie mal "Konfektionierer" - zum anderen wieder unterschiedlich, weil sie unterschiedliche Zellen und BS mixen. Wobei über 14,6 Volt wohl alle Li-Ionen Batterien killt. Aber dann muss zwischen Gleichrichter und BS halt kurzzeitig die Energie anderweitig verbraten werden. Weiß auch nicht, warum es dafür keine pragmatische Lösung gibt, als selbst über MOSFET-Regler was zu basteln...
Lithium-Ionen-Batterien scheinen mir grundsätzlich eine echte (und für's A/B-Modell zumindest die einzige) Alternatve zur alten Säurebatterie, wenn das mit der Spannungsbegrenzung (fürs A- und B-Modell) gelöst wäre.
Vielleich für Fahrten ans Nordcap wegen der Temeraturthematik nicht die erste Wahl, aber ausprobieren muss die Dinger doch mal jemand. Vielleicht geht's ja doch.
Wäre schön, wenn hier mal ein wenig Erfahrungswerte zusammengetragen würden...
Da ja hier auch Elektriker unterwegs sind: vielleicht lässt sich da was in einer Kleinserie fertigen. Also Plug-and-Play für unsere KLRs/-Stecker etc...
So eine Art zusätzlicher Spannungsspitzen-Kapper bei 14,5 Volt.
Gruß Chef