Käme da eventuell auch ein schwergängiger Anlasser in Betracht?
Da es leichter als Motordeckeldemontage zu bewerkstelligen ist würde ich zuerst mal den Anlasser abnehmen und Wartung durchführen.
Zerlegen (Stellung der Teile zueinander markieren), die Lager auf Leichtgängigkeit überprüfen, ggf. waschen, trocknen, schmieren, Zustand Abtrieb (Zahnrad)? Rotor und Bürsten bei Bedarf weich abpinseln, abpusten, Montage, Testlauf.
Bei hoher Laufleistung Kohlebürsten und Schleifringe/Kontakte auf Schluss (Abrieb zwischen Lamellen, sofern vorhanden), Kontaktfähigkeit, Verschleiß und Mindestmaß überprüfen, ggf. ersetzen.
Problem besteht weiter? Öl raus, Deckel ab und den inneren Antrieb von oben nach unten überprüfen, Zahnräder (Zustand Zähne, Fremdkörper), Lagerung, usw. Freilauf auf Leichtgängigkeit checken, im Zweifel Polrad runter und Sichtprüfung/händischer Test, waschen, trocknen, ölen, Montage.
Im Freilaufklemmlagerring/Mitnehmer genügen vermutlich kleinste Metallpartikel zur Blockade/Hemmung. Da der Motorlauf allerdings ohne Probleme zu funktionieren scheint gehe ich da eher von einem Fehler primärseitig (vom Anlasser kommend) aus.
In der Reihenfolge würde ich jedenfalls vorgehen.
Viel Erfolg
Edit:
Das hatte ich vorhin übersehen (meine Augen lassen stark nach)
Monkey hat geschrieben: ↑21.08.2020, 19:55......irgendwann auf wunderbare Weise ging es aber es hat sich so angehört als wie wenn der Anlasser beim Motor mitläuft, also wieder ausgemacht.
In dem Fall direkt Polrad ab und Freilauf begutachten, dann nach oben durchchecken.
Tengai 89 blau/schwarz, 48PS org, etwas verbastelter Originalzustand, EM AGWKS, Verbrauch ca. 4,5-6,5L, noch div. Wartungen (Ventilspiel, Versager, Schwinge, Federbein) & Ergänzungen (Kicker, Kofferträger, Spiegel?, Lenker, Hauptständer) zu machen